Energiewende mit Augenmaß: Warum das aktuelle Heizungsgesetz Hausbesitzer überfordert

Die Energiewende im Gebäudesektor ist notwendig – doch sie muss machbar bleiben. Der verschiedene Eigentümerverbände haben die Bundesregierung aktuell dazu aufgefordert, das bestehende Heizungsgesetz (GEG) abzuschaffen und durch ein praxisnahes Gebäudemodernisierungsgesetz zu ersetzen.


Technologieoffenheit statt starrer Fristen

Ein zentraler Kritikpunkt ist der enorme Zeitdruck: In Städten mit über 100.000 Einwohnern greift bereits ab Juli die Pflicht, bei einem Heizungswechsel mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien zu nutzen. Für viele Eigentümer ist dies aufgrund technischer Hürden und hoher Kosten schlicht nicht umsetzbar.

Die Kernforderungen im Überblick:

  • Bezahlbarkeit: Solange kein Fernwärmeanschluss besteht, muss der Einbau moderner Brennwertheizungen weiterhin ohne teure Übergangslösungen möglich sein.
  • Flexibilität: Die Energiewende darf nicht an starren Verboten scheitern, sondern muss technologieoffen gestaltet werden.
  • Faires Mietrecht: Die aktuelle Kappungsgrenze von 50 Cent pro Quadratmeter bei Modernisierungen wird von einigen Verbänden als unrealistisch kritisiert. Sie erschwert den klimaneutralen Umbau im Mietsektor massiv.


Was bedeutet das für Sie?

Als Ihre Hausverwaltung beobachten wir die politische Debatte genau. Wir wissen, dass Planungssicherheit für Sie an erster Stelle steht. Ob Sanierungsfahrplan oder Heizungstausch – wir unterstützen Sie dabei, die wirtschaftlichste Lösung für Ihre Immobilie zu finden, ohne die gesetzlichen Anforderungen aus dem Blick zu verlieren.

Wie sicher ist Ihre Wärmeplanung?
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